Das Hochwasser hatte wieder etwas nachgelassen, so versuchten wir unser Glück wieder am KM 197, meinem Stammplatz. Ich sah gleich dass der Wasserstand noch etwas über normal war, aber es muste trotzdem gehen. Ich war wohl einen Tick zu optimistisch, denn die bestimmte Stelle war nicht zugänglich. Was tun? Unterhalb waren ja noch grade so ein paar Kiesflächen, außerdem eine idyllische Lichtung zum Rasten. Dass ich nicht an der üblichen Stelle war sollte noch für einige Überraschungen sorgen. Doch später mehr davon....Der Kurs war recht groß, einige Gäste waren hier zum Urlaub, sogar aus Düsseldorf und dem Norden Deutschland.Mit dabei war auch noch ein Journalist der Stuttgarter Kinderzeitung. Einige Gäste wären eigentlich beim Goldsucher Kollegen Franz gewesen. Dieser hatte sich aber letztes Wochenende verletzt. Auf diesem Weg: Gute Besserung, Franz !
Wir machten uns gleich ans Werk und siehe da: auch hier gabs Gold. Zuerst nur die mikrofeinen Stäubchen als Goldnachweis, später kamen noch größere Stücke dazu. und ich muss sagen, jeder hatte Talent, schon kurz nach der Einweisung war jeder in der Lage selbstständig zu waschen - und fand dabei Gold. Ich war nur noch dabei die Gläschen und Pipetten zu verteilen. Der Wasserspiegel sank permanent so dass wir auch wieder an anderen Stellen suchen konnten. Nach einem gemütlichen Mittagsgrillen gab es für eine Familie die Option die Schleuse zu legen und zwar an einer Stelle wa sonst nie eine Schleuse lag. Aber der sinkende Pegel machte es möglich. Nach vielleicht 30 Minuten sollte schon ausgewaschen werden und ich staunte über die ungeheure Menge an schwarzem Sand. Das ist DER Goldindikator! Beeindruckt war ich dann doch über die Vielzahl der Goldflitter die wir dort fanden, wobei wir die Pfannen bis zu 4 Mal auswuschen um auch wirklich jedes Flitterchen zu erwischen. in der kurzen Zeit wurden mit der Rinne 50-60 Flitter gefunden. Klasse !
Der Goldwaschkurs am 17.08.2014
Die Bilder zum Kurs :

Goldwaschen-am-Rhein.de

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mit Rheindiggers Goldwaschkurs