Ganz ohne Sarkasmus ausgedrückt war heute wirklich strahlendes Wetter - nicht wie nur ein paar Tage zuvor mit Regen und Kälte.
Bei mir waren heute ein Pärchen aus der Ortenau, sowie vier junge damen die im Rahmen ihres Schulprojektes etwas über das Rheingold erfahren wollten und dazu natürlich auch welches finden wollten.
Es fing ganz toll an: An bewährter Stelle wurden gleich die ersten Funde gemacht. Die Ortenauer waren bald so geschickt, dass sie nun von der Pfanne auf die Schleuse wechseln wollten um eine größere Ausbeute zu erzielen. Derweil wusch die eine Hälfte der Mädels mit der Pfanne und die andere Hälfte dokumentierte dies mit der Kamera.
Ich machte mich an die Vorbereitung zum Grillen und nahm dazu die bewährten Kiefernzapfen, da es gestern den ganzen Tag geregnet hatte und ich vorsorglich etwas trockenes fürs Grillen parat haben wollte.
Kaum war die zum Grillen notwendige Glut erreicht, bemerkte ich das das Wasser stieg. Für die Rinne wars zu spät ! Der Pegel war so schnell gestiegen, die Rinne war leergespült und die Arbeit von 45 Minuten zunichte.
Glücklicherweise war die Rinne nicht weggespült worden !
Das Grillgut war grade zur Hälfte gar, da erreichte die Flut die Glut und das Feuer erlosch. So errichteten wir eine zweite Grillstelle am erhöhten Uferbereich der normalerweise nicht überspült wird, auch in der Hofnung dass sich der Pegel nach dem Grillen wieder senken wird. Kaum aber war das neue Feuer entfacht und der Rest der Zapfen verbrannt, als auch wieder das Wasser diese überspülte.
Es half nicht, wieder musste eine neue Feuerstelle errichtet werden, diesmal hoch auf einer Sanddüne. Dazu muste auch Holz gesucht werden, aber in gemeinschaftlicher Arbeit war das schnell erledigt.
Trotzdem, so etwas habe ich in all den Jahren nicht erlebt !
Das das Wasser so schnell und so hoch stieg hätte ich nie für möglich gehalten.
Das Gruppenbild der Schülerinnen auf der Kiesbank entstand 1 Stunde vor dem Bild darüber, um sich mal ein Bild darüber zu machen - buchstäblich.
Von der Kiesbank und selbst von den darauf wachsenden Pflanzen war nichts mehr zu sehen.
Ich konnte lediglich noch Goldgräbergeschichten während unseres ausgiebigen Grillens zum Besten geben. Ans Schürfen war nicht mehr zu denken.
So war wenigstens Zeit für die Schüler mich für ihr Projekt zu filmen und zu interviewen.
Und den Ortenauern konnte ich nur versprechen das sie bei einem meiner nächsten Kurse noch einmal gratis teilnehmen dürfen.
Der Goldwaschkurs am 30.05.2013
Die Bilder zum Kurs :

Goldwaschen-am-Rhein.de

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mit Rheindiggers Goldwaschkurs