Wieder einmal bestätigte sich das, was selbst ich heute nicht glauben wollte:
Wir haben unser eigenes Wetter !
Fast den ganzen gestrigen Tag regnete es und heute morgen auch.
Als ich dann am Treffpunkt Isteiner Klotz ankam wunderte es mich auch nicht, dass nur eine Familie dort vor Ort war.
Alle anderen , kurz- oder langfristig gebucht hatten aufgrund des Wetterberichts abgesagt. Erfreulich das sich der Großteil wenigstens vorher abmeldete. Ich muss ja schließlich die Menge der Ausrüstung kalkulieren und transportieren. Und das mache ich ungern für Leute die dann doch nicht kommen.So hatte ich dann ein Paar aus Berlin mit Kind, welche Urlaub im Markgräflerland verbringen und unbedingt einmal Goldwaschen mochten.
Schon auf dem Weg zum Goldwaschplatz hörte der Regen ganz auf und ob ihrs glaubt oder nicht: Es kam nicht nur die Sonne raus, sondern zeitweise musste ich sogar die Jacke ablegen, so warm wars dann.

Ausrüstung hätte ich gar nicht gebraucht, denn die hatte das Paar schon mitgebracht: Mehrere Pfannen und eine Kurzversion der Bavaria Rinne.
Was fehlte war einfach die praktische Einweisung am Goldwaschgerät, sowie ein goldhaltiger Platz.
Die Ausbeute war nicht überragend, doch fanden sich mindestens in jeder zweiten Pfanne Flitter und schließlich galt es ja auch die Technik zu erlernen und zu verfeinern.
Das Grillenfeuer war schnell in Gang, denn ich hatte beim letzten Kurs Zeit gehabt etwas Holz schon vorzubereiten.

Danach ließen wir die Rinnen zu Wasser und ich erklärte was dabei zu beachten ist. Es ist ja nicht einfach so, dass man die Rinne in den Bach schmeißt und das Gold sammelt sich darin dann alleine.
Es gilt die annähernd beste Fließgeschwindigkeit, Wassermenge und Neigungswinkel zu bestimmen um ein optimales Ergebnis zu erreichen.
Dazu noch ein paar kleine Feinheiten wie man die Rinne am besten befüllt und zum Beispiel NIEMALS vor den Rinneneinlauf steht.
Das hat machen schon eine Tagesausbeute gekostet.
Dann sollte eine Kalkulation gemacht werden ob sich der weitere Weg von der "guten " Stelle zur Rinne lohnt, oder man eher den kurzen Weg von der schlechten Stelle bevorzugt. Heißt: entweder weiter schleppen oder mehr schaufeln : )
Wir bevorzugten die erstere Variante, daher hatten wir nur 3- 5 Eimer (vorgesiebt + ungesiebt) Material in die Rinnen gekippt, mit einer Ausbeute zwischen 15-25 Flittern. Noch 2 Gastbilder: geretteter Barsch in der Pfanne und Mikroaufnahme ausgesuchter Flitter ....

Danke an alle die dieses Jahr meine Gäste waren ! Das wars dann vermutlich für dieses Jahr....
Der Goldwaschkurs am 06.10.2013
Die Bilder zum Kurs :

Goldwaschen-am-Rhein.de

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mit Rheindiggers Goldwaschkurs