Diesmal waren wir wieder an der Stelle vom letzten Mal. Da wir eine kleine Gruppe waren lief die Einführung in die waschtechnik etwas zügiger ab als sonst.
Anfangs wurden wir noch von einem Schauer überzogen, aber anschließend war und der Wettergott wieder hold und es gab bis zum Ende Sonnenschein.
Diesmal versuchte ich etwas Neues: Damit sich die Waschtechnik besser einprägt, sollten alle Teilnehmer diese gemeinsam mit mir durchführen, während ich sie vormache. Normalerweise zeige ich die Technik zuerst und lasse dann hinterher nachmachen. Später beim Waschen übernimmt man dann aber oft die Fehler vom Nebenmann bei dem man abschaut. Herausgefunden ob diese Methode besser ist als die andere habe ich aber nicht.
Der Wasserstand war aber etwas höher als sonst, daher war an machen Stellen die Strömung fast zu stark zum Arbeiten. Kaum lag was auf der Schaufel riss die Strömung einen Teil davon weg.

Irgendwie war das nicht mein Tag! Da die wenigen Teilnehmer alle selbstständig wuschen, befüllte ich für mich ca. 45 Min die Schleuse. Aber beim Auswaschen unterschätzte ich die Strömung an der Stelle und als sich die Schleuse dann unglücklich bewegte war das ganze Material futsch.
Anschließend ruinierte ich noch eine Schaufel an einem festsitzenden Stein und brach den Stiel ab.
Und zum Schluss war noch ein Sieb als Verlust zu melden. Das waren dann innerhalb von 1 1/2 Wochen 2 Siebe und 1 Pfanne verloren, sowie 1 Pfanne und 1 Schaufel kaputt. Wenn schon, denn schon...

Jedenfalls hatten meine Gäste ihre Freude! Ein Paar hatte nahe am Ufer gute Funde, während einer fast schon nahe Flußmitte still und heimlich Beute machte. Und der Vater der Jungens machte trotz meiner negativen Prognose im Aushub anderer Goldwäscher noch einige Goldfltter ausfindig. So kam dann zumindestens Freude bei meinen Gästen auf.
Der Goldwaschkurs am 05.08.2012
Die Bilder zum Kurs :

Goldwaschen-am-Rhein.de

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mit Rheindiggers Goldwaschkurs