Heute war wieder ein Goldwaschtag mit Kindern und Betreuern des Jugendheims "Gute Herberge"
aus Basel geplant. Einige Kinder kannte ich noch vom Kurs vom letzten Jahr!
Als wir am Parkplatz ankamen, bot sich mir eine kleine Überraschung: Offensichtlich war diesmal auch unter der Woche noch ein befreundeter Goldsucherkollege vor Ort. Ich kenne natürlich sein Auto und der zugeparkte Parkplatz ließ auf einen größeren Kurs schließen.
Am Waschplatz angekomen bestätigte sich dann meie Vermutung. Aber außer ihm war noch eine Gruppe junger Männer gemeinsam am Goldwaschen. So viele Besucher hatte der Waschplatz in Istein wohl noch nie !
Als erstens muste ich die Kinder in die Waschtechnik mit der Pfanne einführen. Auch wenns für manche ein Auffrischungskurs war verlernt man doch schnell wieder was man nicht ständig übt.
Die Kinder jedenfalls waren mit Feuereifer dabei - wobei aber auch etwas Geduld dazu gehört.
Die Pfanne muss mit den sorgfältig mit den vorgegebenen Schritten abgearbeitet werden, sonst stellt sich der Erfolg nicht ein.
Als erstens wird das Gold durch Schütteln an der tiefsten Stelle der Pfanne konzentriert, danach wird man die größeren Steine los, und dann im letzten Schritt den losen Sand. Was übrig bleibt ist das Gold. Das das nur mit Geduld klappt, zeigt dieses Beispiel:
Als kleine Überraschung hatte ich in einer Pfanne eine vergoldete Münze als Überraschung versteckt.
Die Kinder stürzten sich wie wild darauf und schon nach 1-2 Minuten waren alle Pfannen restlos leer gewaschen und die Münze war weg. "Schnell, Schnell" ist nicht die Devise beim Goldwaschen, sondern sorgfältige Ausführung der notwendigen Arbeitsschritte.
Die Goldfunde waren spärlich und klein.Unter anderem lag das aber an einem Aspekt den ich schon öfters beobachtet hatte: Wenn ich einen Bericht von einem Kurs veröffentlicht hatte mit Bildern von einer guten Fundstelle, fand ich am nächsten Wochenende an der Stelle ein frisch gegrabenes Loch vor....
Auch wenn die Funde nicht beeindruckend waren, die Kinder waren trotzdem zufrieden und einige vertrieben sich noch die Zeit mit Muschelsuche und "gegenseitig Nassspritzen" - wie letztes Jahr auch : )
Heute war auch ein Journalist der schweizer Gratiszeitung "20 Minuten" dabei um übers Goldwaschen zu berichten. Natürlich wollte er auch einmal die Pfanne schwingen und das sollte er auch! Wie sonst kann man seinen Lesern sonst das Gefühl nahebringen wie es ist, das erste Mal sein eigenes Gold aus dem Rhein zu waschen.
Der Goldwaschkurs am 05.08.2012
Die Bilder zum Kurs :

Goldwaschen-am-Rhein.de

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mit Rheindiggers Goldwaschkurs