Sachsengold
 Auch Sachsen kann auf eine mehr als 1000jährige Geschichte de Bergbaus zurückblicken.Silber hat Sachsen reich gemacht. Jetzt die Sensation: In Sachsen wurde Gold gefunden – viel mehr als vermutet! Lagerstättengeologe Dr. Thomas Seifert (49) vom Institut für Mineralogie der TU Bergakademie Freiberg: „Wir haben mehrere neue Stellen entdeckt, an denen es Gold gibt.“ Vor allem in der Oberlausitz, im Erzgebirgsbecken nördlich von Freiberg und im Vogtland steckt das wertvolle Edelmetall im Boden.
Die Feinunze Gold kostet auf dem Weltmarkt derzeit 979,45 US-Dollar – viermal so viel wie noch 2003! (Stand Juni 2009) Während die Preise aller anderen Edelmetalle wegen der Wirtschaftskrise purzeln, steigt der Wert des Goldes.
Das könnte auch Sachsen zugute kommen. Geologe Seifert: „Ein ausschließlicher Goldabbau würde sich bei uns aber nicht lohnen. Denkbar wäre aber der Abbau zum Beispiel von Zinn, Wolfram oder Molybdän. Dabei könnte als Nebenprodukt Gold anfallen.“
Proben ergaben in unseren Erzen einen Goldgehalt von bis zu 9 Gramm je Tonne. Der Durchschnitt weltweit liegt bei nur 0,3 bis 0,5 Gramm. Was macht das Gold eigentlich so wertvoll?
Quelle: Bild.de Autor A. Münchow

Zitat: "Trotz Goldfiebers in Sachsen gibt´s einen Wermutstropfen: Als Goldgräber auf eigene Faust mit Schaufel und Rucksack losziehen geht nicht. Das Edelmetall liegt Hunderte Meter tief."

Tja, das wissen einige von uns wohl besser,oder?!
Copyright: Postkarte: D. Globisch

Andere Bilder: M.P.
Elb - Klondyke 1904 Dresden
Die Lagekarte rechts ist auch aus dem obigen Bild-Bericht.

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Gold in sachsen
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