Rheingold
Schon die alten Römer und Kelten wußten, daß Gold im Rhein zu finden ist. Dieses stammt hauptsächlich aus den schweizer Alpen und gelangt durch die Flüsse Aare und Emme in den Rhein. Lange Zeit war das Goldwaschen ein karger Nebenerwerb der ansässigen Bauern und Fischer, wobei ein großer Teil des Verdienstes durch den Verkauf von "Löschsand" erwirtschaftet wurde und das Gold sozusagen nur Beifang war. Durch die Erfindung des Löschpapiers und die Tulla`sche Rheinbegradigung begann der Niedergang der Goldwäscherei am Rhein. Mitte des 18. Jahrhunderts versuchte die badische Regierung noch einmal die Goldwäscherrei zu beleben - jedoch ohne Erfolg. 1874 wurde das letzte Rheingold in Karlsruhe abgeliefert. Die Nazis versuchten es noch einmal mit dem Bau und Einsatz des Schwimmbaggers "Rheingold". Von 1939-1943 wurden nur ca. 300g Gold gefördert, so daß das Projekt schließlich eingestellt wurde. Hermann Göring ließ sich von dem Gold einen 30 Gramm schweren „Nibelungenring“ anfertigen. Sein Verbleib ist unbekannt,
Rheingoldflitter, Größe ca.3,5 mm x 4,5mm
Rheingold, Fundort Höhe Istein
Rheingold Höhe Karlsruhe. Da durch das Geschiebe das Gold immer feiner wird, braucht man von diesem sehr feinen Gold ca. 165.000 Flitter für 1g Rheingold
Rheingold Höhe Karlsruhe.

Mikroskopaufnahme. Raster 1mm
Copyright: Rainer Stärk
Copyright: Rainer Stärk
Copyright: Rainer Stärk
Copyright: Manfred Common
Die drei unteren Bilder wurden mit freundlicher Unterstützung von Goldsucher Rainer Kracher zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!
Isteiner Rheingold in Vergrößerung. Deutliche Amalganisierungen erkennbar.
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mit Rheindiggers Goldwaschkurs