Goldwaschen in Spanien 2012
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Erste Ergebnisse aus der Spalte
  Dort war eine wildromantische Schlucht in dessen Nähe ein Dörfchen auf der Anhöhe war. Dessen Kirche erinnerte mich an ein Schwalbennest - so nah war diese an den Hang der Schlucht gebaut. Die Schlucht war teilweise hier bis zu 10m tief, mit Bedrock und zahlreichen Spalten und kleinen Kiesbänken. Das Bachbett öffnete sich nach einer Engstelle hinter den Felsen hin. Da hier der Wasserfluss geringer wird, lagert sich hier das Gold normalerweise ab. Mir fiel dabei ein großer,querliegender Fels auf - direkt am Anfang der kleinen Kiesbank. Dieser war kein großer Kiesel, sondern hatte an der Rückseite eine geradwinklige Kante, wie ein Riffel sozusagen. Dort wollte ich es versuchen! Schon die zweite Pfanne erbrachte den ersten Flitter! Zu meinem Glück setzte sich der Felsen unterhalb der hinteren Kante fort. Das heißt, das alles was hinter der Kante herunterfiel, fiel auf eine Schräge hintendran und blieb vermutlich dort liegen
Das Ergebnis waren mehrere Flitter von schöner,goldgelber Farbe und im Vergleich zum Rhein von eher körniger Zubstanz. Daher darf man den größten Flitter hier auch schon als Mini-Nugget bezeichnen.

2-3 Meter dahinter war ein Baumstumpf mitten in der kleinen Kiesbank. Das war mein Ziel. Schon die ersten Probepfannen brachten wieder einige Flitter. Alle hatten inzwischen ihre Rinnen vorbereitet.
Auch das war ein Anblick: Vermutlich alle in Spanien verwendeten Bavaria-Rinnen auf einem Fleck !
Schon nach den ersten Eimern Kies konnte ich in meiner Schleuse 2 große Flitter sehen, das war ermutigend!
Guido hatte einen Wirbeltopf im Gestein entdeckt und fragte mich, was ich davon halten würde.
Ganz klar: Da muss man ran! Was da reinfällt, kommt nicht mehr heraus. Das Problem war aber, dass sich darin ein großer Stein von vielleicht 50-60kg verklemmt hatte. In den nächsten 2 Tagen erbrachte der Topf Flitter um Flitter und am 2. Tag schafften wir es gemeinsam den Stein etwas auszuhebeln, so dass man weiter auf den Grund vordringen kann. Der Topf ist noch lange nicht abgearbeitet, ich werde ggf. weiter über die dortigen Funde berichten. Vieleicht verbirgt sich ja noch eine Überraschung darin...
Die Bearbeitung meines Baumstumpfs war jedenfalls erfolgreich und brachte zahlreiche, auch große Flitter zum Vorschein.

Hier noch ein paar Bilder von der wunderschönen Natur dort:
Bilder: die kleine Kiesbank mit der Wurzel, vorher und nachher. Der Fels aus dem Wirbeltopf musste noch raus !
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