Goldwaschen Spanien 2014
Schon lange hatte es mich gejuckt mal wieder in Spanien Gold zu waschen. Also kurze Anfrage an meinen ortsansässigen Digger-Freund Guido geschickt, ob es ihm recht wäre wenn ich mal kurz vorbeischaue. Als Antwort erhielt ich eine Mail mit einigen seiner letzten Funden die mich erst recht kribblig machten. Also gesagt, getan = gebucht, geflogen...abgeflogen war ich hier bei 10 ° und Regen, gelandet bin ich bei 22° und Sonne. Ich kam spät abends an, so war noch Zeit für eine herzliche Begrüßung und ein paar Bierchen, wobei die neuesten Erkenntnisse übers Goldwaschen ausgetauscht wurden. Am nächsten Tag ging es dann nach "Flitterland" wo G. eine Hochwasserseife prospektiert hatte an der zahlreiche kleine und manchmal auch einige größere Flitter zu finden waren. G. macht das sehr professionel und wertet seine Funde aus. So kann man dem Verlauf der Goldlinie besser folgen und auch objektiv feststellen wie goldhöffig Fluss A. oder Stelle B. ist. So sind in Flitterland mit einem 15 Liter Eimer vorgesiebtem Material bis 25 mg Gold möglich.
Im Nachhinein kann ich mir nicht erklären warum ich an diesem Tag nur 4 Eimer schaffte, vielleicht hatten wir immer noch zu viele Goldgespräche in den Pausen. 4 Eimer: Ausbeute 75 mg
Noch einen Tag wollten wir dort verbringen und diesmal wollte ich aber ranklotzen und dann sollte es am darauffolgenden Tag nach "Nuggetland" gehen. Dort wurden Flitter bis 8 mm und sogar Nuggets gefunden. An diesem Tag machte ich dann 10 Eimer mit einer Gesamtausbeute von 112mg. Wer jetzt nachrechnet kommt nicht auf einen Schnitt von 25mg/Eimer. Das lag daran, dass ich in der tieferen Schicht arbeitete, weil da oberflächliche Gold schon abgetragen war.
Die Bavaria arbeitete auch mit wenig Strömung zuverlässig durch die hohen Stege. Die geringe Durchflussgeschwindigkeit ließ dem Gold auch keine andere Chance als sich abzusetzen. G. kam fast zu jeder neuen Materialaufgabe hinzu um zu schauen wie das Material sich verhält. Schließlich meinte er dazu dass ihn die Art die Schleuse mit angezogener Handbremse zu fahren ihn an einen anderen ihm bekannten Digger erinnern würde.
Normalerweise fahre ich meine Schleuse mit mehr Strömung, aber lieber wasche ich beim Endauswasch etwas mehr Material aus, als den Damm noch dichter zu machen.
Auf dem Bild kann man schön die Abraumfahne sehen. Das andere Bild ist aus Flitterland
 

Goldwaschen-am-Rhein.de

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Auf der nächsten Seite geht der Bericht weiter und es gibt endlich Fundbilder zu sehen ; )
 

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