Goldwaschen in Spanien 2012
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Fels mit Spalte dahinter, Mini Nugget daraus
 Letztes Jahr im Dezember bestellte der erste Kunde in Spanien eine Goldwaschrinne bei mir. Da er noch unerfahren war, bat er mich um Rat und einige Tipps, wobei ich gerne behilflich war.
Schon bald kamen die ersten Erfolgsmeldungen: ein Flitter gefunden, einige Flitter gefunden ...und nach Wochen und mit größerer Erfahrung des neuen Diggers wurden die Flitter immer zahlreicher und größer. Ich durfte an den Funden teilhaben, denn es wurden mir immer die Bilder der Funde geschickt. Als dann die ersten kleinen Nuggets auftauchten, wurde ich auch imme kribbliger. da würde ich auch gerne einmal mein Glück versuchen! Nach einigen Mails und Telefonaten war es beschlossene Sache: Ab gehts nach Spanien ! Am Ostersamstag brach ich früh auf und kam so gegen Mittag am Wohnort meines "Digger-Guides" an. Dieser ist Deutscher und lebt nun schon seit mehreren Jahren in Spanien.
Er hatte schon im Vorfeld für meine noch notwendige Ausrüstung gesorgt, denn ich konnte ja nicht alles im Flugzeug mitnehmen. Auch für eine Unterkunft war schon bestens durch ihn gesorgt.
Der Empfang war mehr als gastfreundlich, ich war richtig gerührt !
Obwohl ich schon seit 03.30 Uhr auf den Beinen war und den Flug und Anfahrt hinter mir hatte, beschlossen wir noch am selben Tag einen Goldwaschplatz aufzusuchen. Dazu nahmen wir dazu Guidos Landrover - ein passendes Goldgäberfahrzeug. Gerade eben waren wir noch in einer der Tourismuszentren, aber schon nach 5 Minuten Fahrt hatten wir das "Campo" erreicht. Immer weiter ging die Fahrt zwischen Felder und Wälder und in Sichtweite beeindruckender Felsen und Berge, wobei fast jedes Dorf eine sehenswerte Kirche und alte Mauern zu bieten hatte.
Guido, mein "Guide", hatte mir angekündigt das wir noch einen weiteren Goldwäscher aus dem Breisgau treffen würden. Dieser war unabhängig von mir im Wohnmobil unterwegs und die beiden hatten sich zum erstem Mal im Frühjahr zufällig am selben Waschplatz getroffen und bieben in Kontakt. Am Treffpunkt angekommen bot sich mir eine Überraschung: der Freiburger Digger und ich kannten uns schon vom Rhein her! Jetzt ist man so viele Kilometer von zu Hause entfernt und trifft in der spanischen Pampa weitab von allem einen Bekannten !
Gute Augen? Ziemlich in der Bildmitte auf der Kiesbank liegt das grüne Sieb als Größenvergleich. Der Wirbeltopf: Guidos Glory Hole >

Goldwaschen-am-Rhein.de

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