Gold News - mein Gold Tagebuch

Goldwaschen-am-Rhein.de

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mit Rheindiggers Goldwaschkurs
Heute besuchte mich Martin Bartholdi von Radio Munot aus Schaffhausen. Er ist im Rahmen seines Senders unterwegs und besucht interessante Menschen und Orte entlang des Rheins. Die Fahrt wird dabei überwiegend auf Frachtschiffen zurückgelegt. Gegen Ende der Woche möchte er sein Ziel Rotterdam in den Niederlanden erreicht haben.
Selbstverständlich durfte er auch das Goldwaschen versuchen, auch um seinen Hörern aus eigener Sicht das Gefühl eines selbstgewaschenen Goldfundes zu schildern.
Ich konnte ihm selbst ja nur eine absolut verkürzte Einweisung in die Waschtechnik geben. Trotzdem fand er auf Anhieb in der ersten Pfanne 2 Flitter in sehr kurzer Zeit. Bei der später noch gewaschenen 2ten Pfanne dasselbe Ergebnis! Eine Mischung aus Talent und Glück!
Ich hatte für ihn ein Gläschen dabei, so daß er seine Goldfunde mit auf die Reise nehmen konnte. Vielleicht bringts ja Glück ?
Die interessierten Leser meines leider etwas spärlichen Tagebuchs kennen ja meine fast schon gebetsmühlenhaft vorgetragene Meinung bezgl. Goldverkauf usw. Diesmal habe ich zum ersten Mal Gold selbst verkauft und zwar Zahngold. und zwar an die ESG Scheideanstalt. Schon am nächsten Morgen erhielt ich per Mail die Einlieferungsbestätigung. Und schon am darauffolgenden Tag die Analyse mit den festgestellten Mengen an Gold, Platin und Silber, sowie die Tagsankaufskurse dazu. Und wieder 2 Tage später war das Geld auf dem Konto.

Ich finde, das war ein 1a Service der einem ein sicheres Gefühl gibt.


26.07.11 Radio Munot aus Schaffhausen zu Besuch

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Die Scheideanstalt - Ein Erfahrungsbericht April 2012
Maria Meier (Name geändert) ist sauer. Die 55-Jährige ist in Basel einer ganz fiesen Trickbetrügerin auf den Leim gegangen. Nichtsahnend schlenderte die Baslerin am Mittwoch über den Claraplatz, als sich eine Frau vor ihr plötzlich bückte. «Sie zeigte mir einen goldenen Ring und fragte ganz unschuldig, ob er den echt sei», so Meier zu 20 Minuten Online. Die Frau sah für Meier nicht verdächtig aus und so warf sie einen Blick auf das funkelnde Schmuckstück. «Ich sah zwei Prägungen: einen 18-Karat-Stempel und die Zahl 750.» Für die Passantin ein klarer Fall: das ist echtes Gold.
«Ich empfahl ihr, den Ring entweder selbst zu tragen oder auf das Fundbüro zu bringen», sagt Meier. Doch schon im nächsten Moment hatte sie den Ring am Finger. «Die Frau sagte, ihr passe er eh nicht und ich solle ihn doch nehmen.» Sie verlangte als Gegenleistung aber Geld. Meier reichte der Frau einen 50-Franken-Schein. «Sie wollte noch mehr Geld und bot mir noch weiteren Schmuck an.» In diesem Moment ging Meier ein Licht auf, doch es war bereits zu spät und die vermeintlich freundliche Frau war weg.

Meier wollte es aber genau wissen und ging zur Goldhändlerin Mariette Seker. Ihr Verdacht wurde bestätigt: statt 12 Gramm echtem Gold hielt sie wertloses Messing in der Hand. «Es kommen täglich Kunden mit 'Goldringen' zu mir, die sich dann als wertlos erweisen», sagt die Händlerin. Sie hat inzwischen eine Sammlung in ihrem Geschäft an der Schifflände: Ringe, die Leute bei ihr gelassen haben, weil sie wertlos sind. Die Ringe sehen alle genau gleich aus: Breit, schlicht, goldfarben und mit vermeintlichen «Echtheitsstempeln» auf der Innenseite. Gemäss Seker hat die Masche in den vergangenen Wochen zugenommen.
Diesen Eindruck bestätigt auch Peter Gill von der Basler Staatsanwaltschaft. Die Schmuckstücke würden zwar sehr echt aussehen, seien aber ausnahmslos wertlos. «Selbst wenn sie aber echt wären, weiss man nie, woher sie stammen», so Gill weiter. Unter Umständen mache man sich der Hehlerei schuldig, wenn man gestohlene Ware kaufe. Die Staatsanwaltschaft hat deshalb nur einen Tipp: Finger weg vom Schmuck auf der Strasse

«Ich bin noch nie in meinem Leben betrogen oder bestohlen worden», sagt Meier, «aber diese Frau hat mich so fantastisch in die Irre geleitet, ich kann es gar nicht fassen.» Sie sei besser gewesen als jede Schauspielerin in den Reality-Soaps von RTL oder Sat1. Gemäss Gill stammen die Trickbetrügerinnen meist aus Osteuropa und gehen sehr professionell vor. Die Betrugsmasche nehme wellenartig zu und ebbe dann wieder ab.

Die Stadtpolizei Zürich verzeichnete im vergangenen Frühling und Sommer eine Welle von ähnlichen Betrugsfällen, aktuell sei es ruhig, wie es auf Anfrage hiess. Im Mai zockte zudem eine Bande im Aargau mit einem anderen perfiden Trick gutgläubige Autofahrer ab: Die Betrüger täuschten eine Panne vor und boten an, ihren Goldschmuck gegen Bargeld zu tauschen, um die Reparatur zahlen zu können. Wer ihnen aus der Not half, zockten sie gnadenlos ab. Letztlich wurde die Bande dennoch erwischt - mit einem Sack voll falschem Goldschmuck.

Falscher Goldschmuck: Händler und Laien werden betrogen
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