Gold News - mein Gold Tagebuch

Goldwaschen-am-Rhein.de

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mit Rheindiggers Goldwaschkurs
Dieses Frühjahr war ich für eine Woche in Italien - ohne Goldwaschen. Schon auf dem hinweg zum Ziel, der Amalfiküste machte mein Navi Schwierigkeiten. Aber selbst mit der billigsten Karte wusste man, dass man einfach nur über die Berge musste. Den Ort Ravello zu finden war noch einfach, aber in dieser wunderschönen, zerklüfteten Landschaft ohne navi die richtige Straße zu finden war echt schwer. Ohne die Hilfsbereitschaft der Einwohner wären wir sicher mehr als eine Stunde länger unterwegs gewesen.
Zur Veranschaulichung: Unser Hotel lag am Hang und unser Zimmerwirt sagte uns dass wir nicht über die offizielle Adresse kommen sollten, sondern über die oben liegende Straße. Ich fand später heraus warum...Beide Straßen liegen ca 400m Luftlinie in Sichtweite auseinander. Von unten, der offiziellen Anschrift sind es bis zum Hotel über 500 Stufen ! wenn man dann noch Gepäck dabei hat....*Ächz*
Noch was Kurioses: um von Straße a) nach Straße b) zu kommen, welche wie gesagt nur 400m Luftlinie auseinanderliegen müsste man mit dem Auto einen Umweg von mehr als 5 km um den Berg fahren !
Eine atemberaubende Landschaft, das muss man wirklich gesehen haben ! Und die Gastfreundlichkeit: Selbst in einem so von Touristen überschwemmten Ort wird man begrüßt fast wie ein Einheimischer im Dorf.
Am letzten Tag schließlich wollten wir nach Neapel um noch einmal zu übernachten, wobei das Navi komplett ausfiel. Wer Neapel kennt weiß was das bedeutet...Ein Vater mit dem Sohn fuhren uns schließlich vorraus und lotzten uns zu unserem Hotel das wir ansonsten vermutlich nicht in Stunden gefunden hätten.
Und der Sohn umarmte mich noch zum Schluss vor Freude.
Das hat mit Goldwaschen jetzt nichts zu tun, aber ich wollte einfach ein ganz großes DANKE ! sagen.
Urlaub

Seite 11
Pleiten, Pech und Pannen
Wenn ich einmal freie Zeit habe gehts natürlich raus an den Rhein. Ich baute die Schleuse an einem schmalen Ufersaum mit abfallendem Ufer und starker Strömung auf und holte mir den Kies von 3-4 m entfernten Stelle. Wer mich kennt, weiß dass ich mich nicht lange mit Dammbau aufhalten lasse.
Also gleich in den Eimer geschaufelt als mich ein leises metallisches Geräusch aufhorchen ließ. Ein Blick zur Schleuse zeigte mir das wohl ein Stein abgerutscht war denn die Schleuse drehte sich leicht und verschwand langsam in der Tiefe....Ohne Rücksicht auf Verluste sprang ich in Wasser und bekam im letztem Moment noch die vordere Querstrebe zu fassen. Eine ekunde später hätte wohl selbst Tauchen nichts mehr genützt bei der starken Unterströmung.
Pitschnass ging ich wieder nach hause, aber wenigstens hatte ich meine Schleuse noch...
An einem anderen tag schaffte ich es schon nach 15 Minuten den schaufelstiel abzubrechen...
Hochwasser 2014
Langsam gehts mir auf den senkel! ich habe das gefühl als gäbs dieses Jahr so viel Hochwasser wie noch nie zuvor. Ich kann mich noch an einen Sommer erinnern wo wir 3-4 Wochen Hitze hatten und trotzdem die Gewitter eher spärlich ausfielen.
Vor 3 Wochen hätte ich einen großen Samstagskurs gehabt, aber als ich am freitag den Rhein inspizierte war ein Hochwasser dass kein Streifen Kies zu sehen war. also sagte ich den samstagskurs ab und warnte den Sonntagskur schon vor.Überraschenderweise war am Samstag der Pegel wieder unten, also sagt ich dem Sonntagskurs Bescheid. Leider hatten einige schon ihr Hotelzimmer storniert und wollten nun nicht mehr kommen. So zog ich nun mit einer kleinen Gruppe zum Ausweichplatz am Sonntag und dieser war prompt wieder überflutet. Ich sagte ihnen dass wir es aber möglich machen werden und plötzlich wie wenn der Stöpsel aus der Badewanne gezogen wird , sank der Pegel wieder. Man konnte direkt zuschauen.
Ich fürchte dieses Wochenende wird es wieder ähnlich laufen. Sonne, Platzregen, Sonne, Platzregen...Man könnte meinen es ist April, nicht August.....
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