Gold News - mein Gold Tagebuch

Goldwaschen-am-Rhein.de

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mit Rheindiggers Goldwaschkurs
März 2015: Vor ca einem Monat wollte ich zusammen mit einem Goldwaschkollegen den Bereich unterhalb des Stauwehrs in Märk prospektieren.
Der Aufenthalt dort ist zwar verboten, weil gefährlich, da bei plötzlich ansteigendem Wasserstand wie nach Gewittern die Fluttore geöffnet werden. So kann der Wasserstand schnell mal ansteigen und die Strömung nahe des Wehr ist dann sicher sehr stark. Dazu kommen noch viele im Kiesbett verborgene Metallteile an denen man sich verheddern kann. Wenn also mehrere unglückliche Faktoren zusammentreffen hat man schnell eine lebensbedrohliche Situation.
Aber wir waren vorsichtig und hatten immer den Wasserstand im Blick.
Die Stelle reizte uns aus verständlichen Gründen:
Bei starkem Hochwasser werden alle Fluttore geöffnet und alles was sich dort vorher abgesetzt hat wird nun durchgespült.
Da der Fluss hier für Altrheinverhältnisse sehr breit ist und bei abnehmenden Hochwasser die Strömung sofort geringer wird ist das also DIE Stelle an der sich das schwere Gold ablagern müsste.
Wir versuchten verschiedene Stellen auf, jedoch ohne oder nur mit geringem Erfolg. In der Hauptstromrichtung liegen einige große Betonblöcke und dahinter gibt es wie immer hinter großen Steinen eine Ruhezone. Die galt es zu prospektieren. Mit Müh und Not watete ich durch das Wasser und an den Blöcken angekommen sah ich das ich hier wohl keinen Erfolg haben würde: Das Wasser war einfach zu tief. Zwischen anderen großen Blöcken hatte sich viel Material gesammelt, das wollte ich mal versuchen.
Es war schwierig, denn die Steine waren mit glitschigen Algen bedeckt und die Strömung war stark. Weiter gab es auch nur wenige Brocken die ein wenig aus dem Wasser ragten um Pfanne und Sieb abzulegen. Hatte man mit Mühe das Sieb vollgemacht, musste man irgendwie die Schaufel ablegen und dazu auf einem der Felsen gut ausbalanciert ablegen.Einfach in den Boden rammen war nicht. Das Material war sehr fest und die Strömung stark. Es gab Eisen und Blei en Masse, aber kein Gold. Aber wo Eisen und Blei sind musste es auch Gold geben!
Aber ehrlich gesagt gab ich die Stelle dann auf. 6-7 mal hatte ich gerade noch meine Ausrüstung vorm Wegschwimmen retten können, da diese auf dem Felsen keinen sicheren Halt hatte und dabei war ich zweimal fast ausgerutscht.
Wäre ich wirklich ausgerutscht hätten sich meine Wathosen wohl bis obenhin mit eiskaltem Wasser gefüllt. Wie ich dann mit Ausrüstung wieder ans Ufer kommen sollte wäre fraglich gewesen.
Am inneren Rand hatten wir dann doch noch unser Erfolgserlebnis mit Pfannen von bis zu 4. Flittern.
 Goldwaschversuch am Stauwehr Märkt

Seite 16
Das wir vermutlich das letzte Gold überhaupt an dieser Stelle finden würden hätten wir wohl nicht gedacht!
Heute war ich an der gegenüberliegenden Seite und was anfangs wie eine Kiesbank bei Niedrigwasser aussah, war bei näherem Hinsehen eine künstlich geschaffene Kiesbank.
Diese soll die zukünftige Fischtreppe des neuen Kleinkraftwerks sichern.
Auf dem Bild rechts sieht man noch die Steine im Wasser bei denen ich mein Glück versuchte.
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